So liebe Sportsfreunde,
Abschlußbericht: Die 4. Etappe von Donaueschingen nach Niederhof mussten wir gestern leider ein bisschen unbeleuchtet lassen. Nach drei reichhaltigen Essen am abend und geschätzten 3000 kcal innerhalb von 1,5 Stunden sowie den obligatorischen 117km und 1790 Höhenmetern, war nicht mehr die Power und Muße vorhanden, noch einen ausführlichen Bericht zu verfassen. Die Hotels waren den Bericht sowieso nicht wert, aber soviel nur vorab.
4. Etappe - nach dem Start in Donaueschingen und dem zum 4. ten mal vorgenommenen "langsam angehen", ging es direkt nach dem Start wieder ab. Die im Höhenprofil eingezeichneten Höhenmeter fielen am Anfang nicht auf. Es ging über Ebenen, oft auf geteerten oder geschotterten Landwirtschaftswegen dem Ziel entgegen. Die Sonne strahlte und strahlte und strahlte und wir waren durch viele Kurven, immer wieder zum neuen Antreten gezwungen, da man sonst den Zug verpasste und dann alleine gegen den Wind antrat. Nach ca. 30km, die wie im Flug vergingen, war dann plötzlich Stopp. Die Strecke war weg und wir standen (O-Ton Moped Fahrer Orga) irgendwo in der Schweizer Pampa. Geschätzte 8 - 10 Minuten später ging es dann weiter. Einmal durch den Wald klettern und dann erneut antreten. Bei mir war danach dann aber irgendwie die Luft raus. Ich suchte mir eine neue Gruppe und fuhr erstmal mit dieser weiter. Nach 80km in prallster Sonne, 34 Grad und mehr, keinem Schatten, wollte mein Körper nicht mehr so ganz. Mir war schon schlecht vom Trinken und so musste ich Tempo rausnehmen, bis zur Verpflegungsstation "schleppen" und nach einem Cola Mix von Bad Dürrheimer, ging es wieder ein bisschen besser. Das Ziel war da noch 20 Kilometer entfernt. In der Nähe von Niederhof angekommen, fuhren wir dann nochmal durch die obligatorische Wurzelpassage und einen Stich später ging es nur noch bergab.
Zur Hotelwertung: In Donaueschingen waren wir im Hotel zum grünen Baum untergebracht. Das Hotel war so nett, unser Paket mit den Kettenwixe Trikots entgegen zu nehmen. Hier auch gleich noch ein Dank an die Termintreue und Information von BioRacer. Das Rennen begann DREI Tage vorher und ich wil gar nicht erwähnen, wann die Trikots bestellt wurden. - Zurück zum Hotel: Das Hotel "Grüner Baum" zeichnete sich durch verkehrstechnisch optimale Lage aus und unser Zimmer hatte diese Lage ebenfalls. Naja - moderner 80er Charme, der aber für eine Nacht ok war. Bloss die Strasse bzw. der damit verbundene Zwiespalt zwischen Lärm und Hitze war Mist! Schlaf also eher unerholsam. Das Bad hatte kein Fenster aber auch nur ein Loch in der Decke - auch eher suboptimal. ABER: besser als das Kurgartenhotel vom Vortag: 5 Punkte!
5. Etappe - die Etappe startete in Murg-Niederhof. Das Höhenprofil war einseitig und hatte nur eine Richtung: nach oben. Nach dem Start ging es dann auch direk bergauf. Und es ging weiter bergauf und weiter bergauf und weiter bergauf. Merkwürdig war, dass ich eigentlich gedacht hatte, dass wir in dem Etappenort schon sehr weit oben waren. Naja, es lief jedenfalls sehr gut und ich konnte mich gut die Berge hochkurbeln. Die Anzahl an Trails und Wurzelpassagen hielt sich in Grenzen und nach knappen 36 Kilometern ging es bergab. Mehrere leichte Stiche unterbrachen und eine Stich und eine kleine Ebene weiter, waren wir am Feldberg angekommen. Die anschließende Auffahrt erinnerte mich schon sehr an die Alpen. 3 Kilometer und 300hm bergauf. Ein bisschen Schatten, trockene Wege, Wanderer. Das Ziel konnte jedoch schon erahnt werden. Bei Kilometer 58 waren wir dann zumindest soweit oben, dass wir nur noch 200 Höhenmeter vor uns hatten. Diese teilten sich auf einen Waldweg, eine anschließende Skipiste (bergauf!!!) und den Zielbereich auf. Geschafft! Die TransSchwarzwald war geschafft!
Zur Hotelwertung: In Niederhof waren wir in BadSäckingen im Hotel am Hochrhein untergebracht. Das Hotel war modern gestaltet und wir fühlten uns wohl. Es wurde sogar an uns gedacht: Oropax! Und weil das Fenster Richtung Straße, Straße und Bahn offen bleiben konnte, schliefen wir wie in seit Freudenstadt nich mehr. 8 Punkte!